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The judge ruled in favor of the plaintiff on the balance of probabilities, finding it more likely than not that the defendant had breached the contract.
Der Richter entschied zugunsten des Klägers mit überwiegender Wahrscheinlichkeit, da es wahrscheinlicher war als nicht, dass der Beklagte den Vertrag verletzt hatte.
Ein juristischer Standard, nach dem eine Behauptung als wahr gilt, wenn sie wahrscheinlicher ist als ihr Gegenteil (mehr als 50 % Wahrscheinlichkeit).
In civil cases, the burden of proof is usually on the balance of probabilities, not beyond reasonable doubt.
In zivilrechtlichen Fällen gilt der Beweisstandard der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, nicht derjenige jenseits vernünftiger Zweifel.
Wird im englischen und deutschen Rechtssystem (als 'überwiegende Wahrscheinlichkeit') verwendet, um zu entscheiden, ob eine Partei ihren Fall gewonnen hat. Im Strafrecht gilt dagegen der höhere Standard 'beyond reasonable doubt'.
Merke: 'On the balance of probabilities' (überwiegende Wahrscheinlichkeit) gilt im Zivilrecht, während 'beyond reasonable doubt' (jenseits vernünftiger Zweifel) im Strafrecht verwendet wird. Der erste Standard erfordert nur eine Wahrscheinlichkeit von über 50 %, der zweite eine fast sichere Überzeugung.
Im deutschen Rechtssystem entspricht der Standard der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dem zivilrechtlichen Beweismaß (§ 286 ZPO). Im Strafrecht (§ 261 StPO) gilt dagegen der höhere Standard der persönlichen Überzeugung des Richters.
Der Begriff stammt aus dem englischen Common Law und wird vor allem in zivilrechtlichen Verfahren verwendet. Im Deutschen wird er oft direkt übernommen oder als 'überwiegende Wahrscheinlichkeit' übersetzt. Wichtig ist die Abgrenzung zum strafrechtlichen Standard 'beyond reasonable doubt'.