standard of balance of probabilities
überwiegende WahrscheinlichkeitThe judge ruled in favor of the plaintiff because the evidence presented met the standard of balance of probabilities.
Der Richter entschied zugunsten des Klägers, da die vorgelegten Beweise dem Standard der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entsprachen.
Der rechtliche Standard, nach dem eine Behauptung oder ein Sachverhalt dann als bewiesen gilt, wenn die Wahrscheinlichkeit für seine Richtigkeit höher ist als die für seine Unrichtigkeit.
In civil cases, the burden of proof is usually the balance of probabilities, not beyond reasonable doubt.
In Zivilverfahren gilt in der Regel der Beweismaßstab der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, nicht derjenige jenseits vernünftiger Zweifel.
Dieser Standard wird in zivilrechtlichen Verfahren angewendet, um zu entscheiden, ob eine Partei ihre Behauptung ausreichend belegt hat. Er entspricht etwa einem Wahrscheinlichkeitswert von über 50%.
Kollokationen
Synonyme
Antonyme
Profi-Tipp
Anwendung im deutschen Recht
Im deutschen Zivilprozessrecht entspricht der 'standard of balance of probabilities' dem Grundsatz, dass eine Tatsache dann als bewiesen gilt, wenn ihr Eintritt wahrscheinlicher ist als ihr Nichteintritt. Dies ist der übliche Beweismaßstab in zivilrechtlichen Verfahren, während im Strafrecht der strengere Maßstab 'jenseits vernünftiger Zweifel' gilt.
Goldene Regel
Beweislast und Wahrscheinlichkeit
Der Kläger muss im Zivilprozess darlegen und beweisen, dass die von ihm behaupteten Tatsachen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (über 50%) zutreffen. Gelingt dies nicht, wird die Klage abgewiesen.
Verwendungshinweise
Der Ausdruck stammt aus dem englischen Common Law und wird im deutschen Rechtssystem nicht wörtlich verwendet, sondern durch den Begriff 'überwiegende Wahrscheinlichkeit' oder 'Beweismaßstab der überwiegenden Wahrscheinlichkeit' wiedergegeben. Er ist besonders relevant in Schadensersatzklagen oder Vertragsstreitigkeiten.