Looking up...
I had to pay through the nose for that concert ticket because it was the only one left.
Ich musste sehr viel für dieses Konzertticket bezahlen, weil es das einzige übrige war.
übermäßig viel Geld für etwas ausgeben, oft mehr als angemessen
They charged me an arm and a leg for the repair, but I had no choice.
Sie haben mir einen Arm und ein Bein für die Reparatur abverlangt, aber ich hatte keine Wahl.
Tourists often pay through the nose for souvenirs in popular cities.
Touristen zahlen in beliebten Städten oft viel zu viel für Souvenirs.
Wird verwendet, wenn jemand deutlich mehr bezahlt, als der Wert oder der übliche Preis rechtfertigt. Betont die Unverhältnismäßigkeit.
Vermeide die wörtliche Übersetzung wie 'durch die Nase bezahlen' – im Deutschen würde das keinen Sinn ergeben. Nutze stattdessen Ausdrücke wie 'viel zu viel bezahlen' oder 'sich die Taschen leeren'.
Die Redewendung wird meist in negativen Kontexten verwendet, z. B. wenn man betrogen wurde oder in einer Notlage hohe Preise akzeptieren musste. Sie eignet sich nicht für neutrale oder positive Beschreibungen von Ausgaben.
Die genaue Herkunft ist unklar, aber die Redewendung tauchte erstmals im 17. Jahrhundert im Englischen auf. Eine Theorie besagt, dass sie auf die Praxis zurückgeht, im Mittelalter eine Nasensteuer zu erheben – wer nicht zahlte, verlor seine Nase. Eine andere Deutung verweist auf den Nasenring von Ochsen, die als Symbol für Unterwerfung und hohe Kosten standen.
Die Redewendung wird in informellen Kontexten verwendet, um auszudrücken, dass jemand übervorteilt oder überteuert wurde. Sie kann sowohl für materielle Güter als auch für Dienstleistungen genutzt werden. Im Deutschen gibt es ähnliche Ausdrücke wie 'sich die Taschen leeren' oder 'bluten müssen', aber 'pay through the nose' betont stärker die Unverhältnismäßigkeit.