Looking up...
Er hat seinen befristeten Vertrag nach zwei Jahren gekündigt.
Er beendete seinen Arbeitsvertrag mit fester Laufzeit nach zwei Jahren.
einen Arbeitsvertrag mit festgelegter Laufzeit vorzeitig oder zum Ende der Frist beenden
Der Arbeitnehmer darf den befristeten Vertrag nicht vorzeitig kündigen, es sei denn, es liegt ein wichtiger Grund vor.
Der Arbeitnehmer hat nur unter besonderen Umständen das Recht, den befristeten Vertrag vorzeitig zu beenden.
Nach Ablauf der Befristung endet der Vertrag automatisch, sofern er nicht verlängert wird.
Wenn die vereinbarte Vertragslaufzeit endet, erlischt der Vertrag ohne weitere Handlung, sofern keine Verlängerung vereinbart wird.
Im deutschen Arbeitsrecht gibt es spezielle Regelungen für befristete Verträge (§ 620 BGB). Eine Kündigung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
In Deutschland unterliegen befristete Verträge dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Achte darauf, ob dein Vertrag eine 'Befristung ohne Sachgrund' (§ 14 Abs. 2 TzBfG) oder mit Sachgrund ist. Ohne Sachgrund darf ein befristeter Vertrag maximal auf zwei Jahre verlängert werden.
Ein befristeter Vertrag endet automatisch mit Ablauf der Frist – eine Kündigung ist dafür nicht erforderlich, es sei denn, es wurde eine Kündigungsfrist vereinbart.
Eine vorzeitige Kündigung eines befristeten Vertrags ist nur in Ausnahmefällen möglich (z.B. bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen des Arbeitgebers).
Das Wort 'befristet' leitet sich von 'Frist' ab (mittelhochdeutsch 'vrist', althochdeutsch 'frist' = festgesetzte Zeit). 'Kündigen' stammt vom althochdeutschen 'kundīgōn' (bekannt machen) und entwickelte sich zur rechtlichen Bedeutung der Vertragsbeendigung.
Dieser Ausdruck wird ausschließlich im Kontext von Arbeitsverträgen verwendet. Im Gegensatz zu unbefristeten Verträgen endet ein befristeter Vertrag automatisch mit Ablauf der Frist, sofern keine Kündigung erfolgt. Eine vorzeitige Kündigung ist nur bei Vorliegen eines sachlichen Grundes möglich (§ 15 TzBfG).