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Er widerspricht immer seinem Chef, selbst wenn er unrecht hat.
Er behauptet das Gegenteil von dem, was der Chef sagt, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.
etwas als falsch oder unzutreffend bezeichnen und eine andere Meinung äußern
Sie widersprach der Annahme, dass alle Menschen gleich sind.
Sie lehnte die Aussage ab, dass alle Menschen identische Eigenschaften hätten.
Sein Argument widerspricht den Fakten.
Seine Behauptung steht im direkten Widerspruch zu den nachweisbaren Tatsachen.
Wird oft in Diskussionen oder Debatten verwendet, um eine andere Perspektive einzubringen.
sich gegen eine Autorität oder Regel auflehnen
Die Gewerkschaft widersprach der neuen Arbeitszeitregelung.
Die Gewerkschaft lehnte die von der Unternehmensführung vorgeschlagene Arbeitszeitregelung ab.
Kann auch im juristischen oder politischen Kontext verwendet werden.
Nach 'widersprechen' folgt meist der Dativ (jemandem widersprechen) oder ein Akkusativ mit 'gegen' (gegen eine Regel widersprechen). Vermeide die Konstruktion 'widersprechen + zu' (*er widerspricht zu der Aussage*).
In formellen Kontexten (z.B. wissenschaftliche Texte, offizielle Schreiben) wird 'widersprechen' präzise verwendet. In der Umgangssprache kann es auch als Ausdruck von Provokation oder Reibung dienen.
Zusammengesetzt aus 'wider-' (gegen) und 'sprechen' (Rede führen). Das Präfix 'wider-' stammt aus dem Althochdeutschen 'widar' (gegen, zurück) und ist verwandt mit dem englischen 'with-' in 'withstand'.
Das Verb wird oft mit einem Dativobjekt (jemandem widersprechen) oder einem Akkusativobjekt (einer Sache widersprechen) verwendet. In der Umgangssprache kann es auch als Ausdruck von Uneinigkeit in informellen Kontexten dienen.