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Er hat versucht, sich aus der Affäre zu ziehen, indem er behauptete, nichts gewusst zu haben.
Er hat versucht, sich mit einer Ausrede zu rechtfertigen, um der Verantwortung zu entgehen.
sich mit einer Ausrede oder List aus einer unangenehmen Situation befreien, ohne die volle Verantwortung zu übernehmen
Der Chef hat die Schuld auf seinen Mitarbeiter geschoben, um sich selbst aus der Affäre zu ziehen.
Der Chef hat versucht, die Verantwortung auf jemand anderen abzuwälzen, um selbst nicht belangt zu werden.
Sie hat sich elegant aus der Affäre gezogen, als sie gefragt wurde, warum das Projekt nicht pünktlich fertig wurde.
Sie hat eine geschickte Ausrede gefunden, um nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Wird oft in kritischen oder unangenehmen Situationen verwendet, in denen jemand versucht, sich der Konsequenzen zu entziehen.
Achte darauf, ob die Redewendung in einem negativen oder neutralen Kontext verwendet wird. Oft deutet sie darauf hin, dass jemand versucht, sich unredlich aus einer Situation zu befreien.
Die wörtliche Übersetzung ('sich aus der Angelegenheit ziehen') hilft nicht, die eigentliche Bedeutung zu verstehen. Es geht um das Entziehen von Verantwortung, nicht um eine physische Handlung.
Die Redewendung stammt aus dem 19. Jahrhundert und bezieht sich auf die juristische Praxis, sich aus einer 'Affäre' (französisch für 'Angelegenheit' oder 'Streitfall') zu befreien. 'Affäre' wurde im Deutschen zunächst im Sinne von 'unangenehme Angelegenheit' oder 'Skandal' verwendet, später auch allgemein für 'Situation'.
Die Redewendung wird meist negativ konnotiert und impliziert, dass jemand versucht, sich unredlich aus einer Verantwortung zu ziehen. Sie kann sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext verwendet werden.