Arbeit finden
einen Job erhaltenNach dem Studium hat sie schnell Arbeit gefunden.
Nach dem Studium hat sie schnell eine Anstellung bekommen.
einen Arbeitsplatz oder eine Beschäftigung erlangen
Er hofft, nach der Ausbildung Arbeit zu finden.
Er hofft, nach der Ausbildung einen Job zu bekommen.
Viele Absolventen haben Schwierigkeiten, Arbeit zu finden.
Viele Absolventen haben Probleme, eine Anstellung zu erhalten.
Wird oft in Bewerbungskontexten oder Lebensläufen verwendet.
Kollokationen
Verwandte Ausdrücke
Profi-Tipp
Präpositionen und Artikel
Nach 'Arbeit finden' folgt oft der Infinitiv mit 'zu' (z. B. 'Arbeit zu finden') oder ein Nebensatz mit 'dass' (z. B. 'dass sie Arbeit findet').
Goldene Regel
Formelle vs. informelle Verwendung
In formellen Texten (z. B. Bewerbungen) wird 'eine Anstellung finden' oder 'eine Stelle finden' bevorzugt. 'Arbeit finden' ist neutral bis umgangssprachlich.
Wortursprung
Die Phrase setzt sich aus dem Substantiv 'Arbeit' (mhd. 'arebeit', ahd. 'arabeit' = Mühe, Anstrengung) und dem Verb 'finden' (mhd. 'vinden', ahd. 'fintan' = entdecken, erlangen) zusammen. Die Bedeutung 'einen Job erhalten' entwickelte sich im 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung und der Entstehung des modernen Arbeitsmarktes.
Verwendungshinweise
Die Phrase wird sowohl in formellen als auch informellen Kontexten verwendet. In Bewerbungen oder Lebensläufen ist sie neutral, während sie in Gesprächen umgangssprachlich sein kann. 'Arbeit finden' bezieht sich meist auf bezahlte Beschäftigung, kann aber auch ehrenamtliche Tätigkeiten umfassen.