Looking up...
Die Arbeit kommt zum Erliegen oder hört vorübergehend auf.
Nach dem Stromausfall stockte die Arbeit im Büro für zwei Stunden.
Nach dem Stromausfall kam die Arbeit im Büro für zwei Stunden zum Stillstand.
Die Verhandlungen stocken seit Wochen, weil keine Einigung in Sicht ist.
Die Verhandlungen kommen seit Wochen zum Erliegen, da keine Einigung in Sicht ist.
Wird oft in Kontexten verwendet, in denen Prozesse oder Abläufe unterbrochen werden, ohne dass eine klare Ursache genannt wird.
Verwende 'Arbeit stockt' für ungewollte Unterbrechungen, z. B. durch technische Probleme oder organisatorische Hindernisse. Für geplante Pausen oder Streiks ist 'Arbeit ruht' oder 'Arbeit fällt aus' passender.
Das Verb 'stocken' wird meist im Präsens oder Präteritum verwendet. Im Perfekt steht es mit 'ist': 'Die Arbeit ist gestockt'. Im Futur: 'Die Arbeit wird stocken'.
Zusammensetzung aus dem Substantiv 'Arbeit' (von althochdeutsch 'arabeit', 'Mühsal, Plage') und dem Verb 'stocken' (von mittelhochdeutsch 'stocchen', 'stecken bleiben, festfahren'). Die phraseologische Verwendung entstand im 19. Jahrhundert im industriellen Kontext, wo mechanische Prozesse durch Störungen unterbrochen werden konnten.
Wird häufig in informellen und beruflichen Kontexten verwendet, um eine temporäre Unterbrechung von Arbeitsprozessen zu beschreiben. Kann sowohl technische als auch organisatorische Ursachen haben. Im Gegensatz zu 'Arbeit ruht' (z. B. bei Streiks) impliziert 'stocken' oft eine ungewollte oder unerwartete Unterbrechung.