假定无罪
Unschuldsvermutung在法律程序中,被告在被法院判决有罪之前,应被假定无罪。
Im Strafverfahren wird ein Angeklagter bis zu seiner rechtskräftigen Verurteilung der Unschuldsvermutung unterstellt.
Rechtliche Grundannahme, dass eine Person so lange als unschuldig gilt, bis ihre Schuld in einem ordnungsgemäßen Verfahren rechtskräftig festgestellt wurde.
法官强调,假定无罪原则是司法公正的基石之一。
Der Richter betonte, dass der Grundsatz der Unschuldsvermutung ein Eckpfeiler der Justiz ist.
根据假定无罪原则,媒体不得在判决前将被告 als schuldig darstellen.
Gemäß der Unschuldsvermutung dürfen Medien einen Angeklagten vor einem Urteil nicht als schuldig darstellen.
Dieser Grundsatz ist in vielen Rechtsordnungen, einschließlich der deutschen Strafprozessordnung (§ 261 StPO), verankert.
Verwandte Ausdrücke
Profi-Tipp
Rechtliche Kontexte
Der Begriff wird oft in Strafverfahren verwendet. Achte darauf, dass er nicht mit der zivilrechtlichen Beweislastverteilung verwechselt wird.
Goldene Regel
Unschuldsvermutung vs. Beweislast
Die Unschuldsvermutung bedeutet nicht, dass der Angeklagte nichts beweisen muss – vielmehr obliegt es der Staatsanwaltschaft, die Schuld nachzuweisen.
Wortursprung
Die Phrase setzt sich aus den chinesischen Begriffen 假定 (jiǎdìng, „Annahme/Präsumtion“) und 无罪 (wúzui, „unschuldig“) zusammen. Der rechtliche Grundsatz stammt aus dem römischen Recht („Ei incumbit probatio qui dicit, non qui negat“) und wurde im modernen Strafrecht als zentrales Prinzip verankert.
Verwendungshinweise
Der Begriff wird vor allem in juristischen Kontexten verwendet und ist ein zentrales Element des fairen Verfahrens. In der Alltagssprache ist die direkte Übersetzung weniger gebräuchlich; hier wird oft von „Unschuldsvermutung“ gesprochen.