無知蒙昧
tiefe Unwissenheit und geistige Rückständigkeit無知蒙昧な人間ほど、他人を軽蔑する傾向がある。
Menschen mit tiefer Unwissenheit und geistiger Rückständigkeit neigen dazu, andere zu verachten.
tiefe Unwissenheit in Verbindung mit geistiger Rückständigkeit oder mangelnder Bildung, die zu irrationalem Denken und Vorurteilen führt
彼の無知蒙昧な発言は、科学的 Fakten komplett ignorierte。
Seine Äußerungen zeigten tiefe Unwissenheit und ignorierten wissenschaftliche Fakten komplett.
Wird oft in philosophischen oder soziologischen Kontexten verwendet, um den Zustand einer Gesellschaft oder Gruppe zu beschreiben, die sich weigert, Wissen aufzunehmen oder kritisch zu hinterfragen.
Verwandte Ausdrücke
Profi-Tipp
Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen
Im Gegensatz zu '無知' (einfache Unwissenheit) oder '愚か' (Dummheit) betont '無知蒙昧' eine tiefere, fast schon kulturell oder historisch bedingte Rückständigkeit. Es geht nicht um individuelle Fehler, sondern um einen kollektiven Zustand der Unaufgeklärtheit.
Goldene Regel
Verwendung in philosophischen Texten
Der Begriff wird häufig in Werken der japanischen Philosophie (z.B. bei Watsuji Tetsurō oder Nishida Kitarō) verwendet, um den Zustand der Unwissenheit zu beschreiben, der durch mangelnde Bildung und fehlende kritische Reflexion entsteht. In solchen Kontexten ist er oft mit Konzepten wie '教養' (Bildung) oder '理性' (Vernunft) kontrastiert.
Wortursprung
Die Begriffe '無知' (muchi, Unwissenheit) und '蒙昧' (mōmai, Unwissenheit/Barbarei) stammen aus dem klassischen Chinesisch und wurden in der japanischen Sprache zu einem festen Begriff kombiniert. '蒙昧' bezieht sich ursprünglich auf die Unwissenheit von 'Barbaren' (蒙) und die Dunkelheit (昧) der Unaufgeklärtheit. In der japanischen Philosophie (z.B. bei Nishida Kitarō) wurde der Begriff verwendet, um den Zustand der Unwissenheit zu beschreiben, der durch mangelnde Bildung und fehlende kritische Reflexion entsteht.
Verwendungshinweise
Der Begriff wird meist in abstrakten oder philosophischen Kontexten verwendet und ist eher selten im alltäglichen Sprachgebrauch. Er impliziert nicht nur individuelle Unwissenheit, sondern auch eine kollektive geistige Rückständigkeit, die sich in irrationalen Überzeugungen oder Vorurteilen äußert. In modernen Kontexten kann er auch auf Gruppen oder Gesellschaften angewendet werden, die sich gegen wissenschaftlichen Fortschritt oder Aufklärung sträuben.