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etwas direkt und ohne Umschweife ansprechen oder zur Sache kommen, besonders um Zeit zu sparen oder Unklarheiten zu vermeiden.
Instead of beating around the bush, he cut to the chase and asked for a raise.
Anstatt um den heißen Brei zu reden, kam er direkt zur Sache und bat um eine Gehaltserhöhung.
The meeting was boring, so she cut to the chase and presented the key findings.
Das Meeting war langweilig, also kam sie direkt zur Sache und präsentierte die wichtigsten Ergebnisse.
Wird oft in Gesprächen oder Präsentationen verwendet, um von Nebensächlichem zum Wesentlichen überzugehen. Kann sowohl höflich als auch direkt formuliert werden.
Verwende "cut to the chase", wenn du in einem Gespräch das Gefühl hast, dass jemand zu lange um den heißen Brei redet. Es ist eine höfliche, aber direkte Art, das Gespräch zu beschleunigen. Beispiel: "Okay, let’s cut to the chase – what do you really want?"
Der Ausdruck kann je nach Situation unhöflich wirken. Verwende ihn nur in informellen Kontexten oder wenn du sicher bist, dass der andere die direkte Sprache schätzt. In formellen Situationen sind Formulierungen wie "Können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren?" oder "Lassen Sie uns zum Kern der Sache kommen" angemessener.
In sensiblen Situationen (z. B. bei Kritik oder unangenehmen Themen) sind sanftere Formulierungen wie "Ich möchte gerne auf den Punkt kommen" oder "Können wir das Wesentliche besprechen?" besser geeignet.
Der Ausdruck stammt aus der Filmindustrie der 1920er–1930er Jahre. Damals wurden in Stummfilmen Szenen, die für die Handlung unwichtig waren, durch einen Schnitt ("cut") übersprungen. Die Szene, die den Kern der Handlung zeigte, wurde als "the chase" (die Verfolgungsjagd) bezeichnet – eine der beliebtesten Szenen im frühen Kino. Daher bedeutete ein "cut to the chase" wörtlich, direkt zur spannendsten oder wichtigsten Szene zu springen. Heute wird der Ausdruck metaphorisch verwendet, um das Überspringen von Nebensächlichem zu beschreiben.
Der Ausdruck ist informell und wird vor allem in mündlichen Gesprächen oder lockeren Kontexten verwendet. In formellen oder schriftlichen Situationen (z. B. offizielle Dokumente) sollte er vermieden werden. Er kann je nach Tonfall als unhöflich empfunden werden, wenn er zu abrupt eingesetzt wird.