broligarchy
Männerherrschaft in informellen NetzwerkenIn the tech startup scene, the broligarchy often decides who gets funded based on who they went to college with.
In der Tech-Start-up-Szene entscheidet die Broligarchie oft nach Studienfreundschaften, wer Finanzierungen erhält.
Informelle Machtstruktur, in der Männer durch persönliche Netzwerke und Vetternwirtschaft Einfluss ausüben, oft in männlich dominierten Branchen wie Technologie oder Finanzen.
The gaming industry's broligarchy has been criticized for years for excluding women and minorities from leadership roles.
Die Broligarchie in der Gaming-Branche wird seit Jahren dafür kritisiert, Frauen und Minderheiten von Führungspositionen auszuschließen.
Der Begriff setzt sich aus 'bro' (umgangssprachlich für 'Kumpel') und 'oligarchy' (Oligarchie) zusammen und beschreibt ein System, in dem Männer durch informelle Netzwerke Macht monopolisieren.
Kollokationen
Antonyme
Verwandte Ausdrücke
Profi-Tipp
Kontextualisierung
Der Begriff 'broligarchy' wird oft in Debatten über Geschlechtergerechtigkeit verwendet. Er eignet sich besonders für Analysen von Branchen wie Technologie, Finanzen oder Gaming, in denen informelle Netzwerke eine große Rolle spielen.
Goldene Regel
Abgrenzung zu 'Oligarchie'
Während 'Oligarchie' eine formale Herrschaft weniger beschreibt, betont 'broligarchy' die informelle, oft persönliche Natur dieser Machtstrukturen – besonders in männlich dominierten Umfeldern.
Wortursprung
Portmanteau aus 'bro' (umgangssprachliche Kurzform von 'brother', engl. für 'Kumpel') und 'oligarchy' (Oligarchie, Herrschaft weniger). Der Begriff entstand in den 2010er-Jahren in US-amerikanischen Diskursen über Geschlechterungleichheit in Tech- und Finanzbranchen.
Verwendungshinweise
Wird vor allem in kritischen Kontexten verwendet, um informelle Machtstrukturen zu benennen, die durch persönliche Beziehungen und nicht durch formale Qualifikationen geprägt sind. Häufig in Debatten über Diversität und Inklusion in männlich dominierten Branchen.