Looking up...
Der Lehrer lässt die Schüler nicht ins Klassenzimmer, weil sie zu spät kommen.
Der Lehrer verweigert den Schülern den Zutritt wegen Verspätung.
etwas nicht verhindern oder unterbinden; etwas erlauben oder gestatten
Die Eltern lassen ihre Kinder bis spät abends fernsehen.
Die Eltern erlauben ihren Kindern, lange fernzusehen.
Der Richter ließ die Klage zu.
Der Richter genehmigte die Einreichung der Klage.
Oft mit Dativobjekt (z. B. 'jemandem etwas zulassen'). Kann auch im Sinne von 'nicht eingreifen' verwendet werden (z. B. 'Ich lasse es zu, dass er seine Meinung sagt').
etwas nicht ausschließen oder verhindern; etwas geschehen lassen
Lass es nicht zu, dass die Situation eskaliert!
Verhindere, dass die Situation außer Kontrolle gerät.
Häufig in Warnungen oder Ermahnungen verwendet.
in einem technischen oder mechanischen Kontext: etwas nicht blockieren oder blockiert sein lassen
Der Mechanismus lässt die Tür nicht zu.
Der Mechanismus verhindert, dass sich die Tür schließt.
Bezieht sich auf physische oder technische Systeme.
Achte auf die Präposition 'zu' in Kombination mit 'lassen'. Das Verb wird oft mit einem Dativobjekt verwendet (z. B. 'Ich lasse dir das zu').
'Zulassen' betont das bewusste Nicht-Verhindern oder Erlauben, während 'lassen' allgemeiner verwendet wird (z. B. 'Ich lasse das Buch auf dem Tisch').
Zusammengesetzt aus 'zu' (Präposition) und 'lassen' (Verb). 'Lassen' stammt vom althochdeutschen 'lāzan' (verlassen, zurücklassen) und entwickelte sich zu 'zulassen' im Sinne von 'nicht hindern' oder 'erlauben'. Die Bedeutung 'erlauben' ist seit dem Mittelhochdeutschen belegt.
Das Verb 'zulassen' wird oft mit einem Dativobjekt verwendet (z. B. 'jemandem etwas zulassen'). In der Umgangssprache kann es auch verkürzt als 'lass mal' verwendet werden (z. B. 'Lass mal, ich mache das schon').