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Er ist voreingenommen gegen neue Ideen.
Er hat eine vorgefasste Meinung und lehnt neue Ideen ohne faire Prüfung ab.
eine vorgefasste, oft negative Meinung über jemanden oder etwas haben, ohne ausreichende Informationen oder Erfahrung zu besitzen
Der Richter muss unvoreingenommen sein, um ein faires Urteil zu fällen.
Ein Richter darf keine vorgefassten Meinungen haben, die sein Urteil beeinflussen.
Sie war von Anfang an voreingenommen gegen das Projekt.
Sie hatte bereits eine negative Meinung über das Projekt, bevor sie es richtig kannte.
Das Wort betont die fehlende Neutralität und kann sowohl bewusst als auch unbewusst auftreten.
Verwechsle 'voreingenommen' nicht mit 'unvoreingenommen'. Das Gegenteil von 'voreingenommen' ist 'neutral' oder 'objektiv'.
'Voreingenommen sein' bezieht sich immer auf eine vorgefasste Meinung, die oft ohne ausreichende Informationen gebildet wird. Es ist nicht dasselbe wie 'interessiert sein'.
Zusammengesetzt aus dem Präfix 'vor-' (vorher, im Voraus) und 'eingenommen' (eingenommen sein im Sinne von 'beeinflusst'). Das Wort stammt aus dem 18. Jahrhundert und beschreibt eine geistige Haltung, die bereits vor der eigentlichen Prüfung eines Sachverhalts gebildet wurde.
Das Wort wird oft in formellen Kontexten verwendet, z.B. in Rechtsprechung, Journalismus oder wissenschaftlichen Diskussionen. Es kann sowohl aktiv ('er ist voreingenommen') als auch passiv ('das Urteil war voreingenommen') verwendet werden.