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Der Chef hat die Leistung der Mitarbeiter unfair beurteilt.
Der Chef hat die Leistungen der Mitarbeiter ohne objektive Grundlage bewertet.
jemanden oder etwas ohne sachliche Grundlage oder mit Vorurteilen bewerten
Die Jury hat den Wettbewerb unfair beurteilt, weil sie einen Favoriten hatte.
Die Jury bewertete die Teilnehmer nicht nach objektiven Kriterien, sondern favorisierte eine Person.
Eltern sollten ihre Kinder nicht unfair beurteilen, nur weil sie wütend sind.
Eltern sollten ihre Kinder nicht vorschnell oder mit Vorurteilen bewerten.
Der Begriff betont die Abwesenheit von Objektivität und kann sowohl absichtlich als auch unbewusst geschehen.
Um fair zu urteilen, sollten klare Kriterien festgelegt und alle relevanten Informationen berücksichtigt werden. Vermeiden Sie es, persönliche Vorlieben oder Abneigungen in die Bewertung einfließen zu lassen.
Eine faire Beurteilung erfordert Neutralität und die Berücksichtigung aller Fakten. Fragen Sie sich: Würde ich diese Bewertung auch akzeptieren, wenn sie mich selbst beträfe?
Das Wort 'unfair' stammt aus dem Englischen ('un-' = nicht, 'fair' = gerecht) und wurde ins Deutsche übernommen. 'Beurteilen' leitet sich vom althochdeutschen 'bivurteilen' ab und bedeutet ursprünglich 'richten' oder 'entscheiden'. Die Kombination betont die Abwesenheit von Gerechtigkeit im Bewertungsprozess.
Der Ausdruck wird häufig in formellen Kontexten wie Bewerbungsgesprächen, schulischen Leistungen oder Wettbewerben verwendet. Er kann sowohl aktiv (jemand beurteilt unfair) als auch passiv (eine Beurteilung ist unfair) auftreten. Im Gegensatz zu 'vorverurteilen' liegt der Fokus stärker auf der Bewertung selbst als auf der Vorwegnahme eines Urteils.