ein Dauerschuldverhältnis kündigen
/aɪn ˈdaʊɐ̯ˌʃʊltfɛɐ̯ˈhɛltnɪs ˈkʏndɪɡn̩/Die einseitige Beendigung eines Vertragsverhältnisses, das auf unbestimmte Zeit oder mit regelmäßigen Leistungen abgeschlossen wurde.
Der Arbeitgeber kündigte das Dauerschuldverhältnis mit dem Angestellten fristgerecht.
Der Arbeitgeber beendete das Arbeitsverhältnis, das als Dauerschuldverhältnis gilt, unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen.
Die Bank kündigte das Dauerschuldverhältnis mit dem Kunden wegen Zahlungsverzugs.
Die Bank beendete das Kreditverhältnis, das ein Dauerschuldverhältnis darstellt, aufgrund ausstehender Zahlungen.
Ein Dauerschuldverhältnis kann durch Kündigung, Zeitablauf oder Erfüllung enden. Die Kündigung muss oft unter Einhaltung bestimmter Fristen erfolgen.
Kollokationen
Verwandte Ausdrücke
💡Profi-Tipp
Rechtliche Beratung
Bei der Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses sollte man sich über die genauen rechtlichen Voraussetzungen informieren, um ungewollte Konsequenzen zu vermeiden.
⚡Goldene Regel
Schriftform
Die Kündigung eines Dauerschuldverhältnisses muss in der Regel schriftlich erfolgen, um rechtlich wirksam zu sein.
📝Verwendungshinweise
Der Begriff wird vor allem im Zivilrecht verwendet, insbesondere bei Miet-, Arbeits- und Kreditverträgen. Die Kündigung muss oft schriftlich erfolgen und kann an bestimmte Voraussetzungen gebunden sein.