Zeitarbeitsangebot machen
/ˈtsaɪtaʁbaɪ̯t͡sˌʔaŋɡeboːt ˈmaχn̩/ein konkretes Arbeitsangebot für eine Tätigkeit im Rahmen der Zeitarbeit formulieren und unterbreiten
Nach dem Vorstellungsgespräch wird das Unternehmen ein Zeitarbeitsangebot machen.
Nach dem Gespräch wird das Unternehmen ein Angebot für eine Zeitarbeitsstelle unterbreiten.
Die Zeitarbeitsfirma möchte ein attraktives Zeitarbeitsangebot machen, um qualifizierte Kräfte zu gewinnen.
Die Zeitarbeitsagentur beabsichtigt, ein verlockendes Angebot für Zeitarbeitsplätze zu unterbreiten, um Fachkräfte anzuwerben.
Das Verb 'machen' kann durch Synonyme wie 'unterbreiten', 'vorlegen' oder 'unterbreiten' ersetzt werden, je nach Kontext. Die Formulierung betont den aktiven Prozess des Angebotsmachens durch den Arbeitgeber.
Kollokationen
Verwandte Ausdrücke
💡Profi-Tipp
Häufige Verwechslung vermeiden
Achte darauf, dass 'Zeitarbeitsangebot machen' nicht mit 'ein Angebot für Zeitarbeit machen' verwechselt wird. Ersteres betont den Akt des Angebotsmachens durch den Arbeitgeber, während letzteres eine allgemeine Offerte beschreibt.
⚡Goldene Regel
Kontext der Zeitarbeit klären
Immer prüfen, ob das Angebot tatsächlich über eine Zeitarbeitsfirma erfolgt. Ein 'Zeitarbeitsangebot' ist nicht dasselbe wie ein direktes Arbeitsangebot vom Endunternehmen.
📖Wortursprung
Das Wort 'Zeitarbeit' setzt sich aus 'Zeit' (für befristete Dauer) und 'Arbeit' zusammen. Der Begriff entstand in den 1960er-Jahren in Deutschland, als Zeitarbeitsfirmen begannen, Arbeitnehmer:innen für begrenzte Zeiträume an Unternehmen zu vermitteln. 'Angebot machen' ist eine gängige deutsche Phrase, die den Akt des Unterbreitens eines Vorschlags oder einer Offerte beschreibt.
📝Verwendungshinweise
Der Ausdruck wird hauptsächlich in der Personalvermittlung und im Arbeitsrecht verwendet. Er impliziert, dass das Angebot über eine Zeitarbeitsfirma erfolgt, nicht direkt vom Endunternehmen. Die Formulierung ist neutral bis positiv konnotiert und wird sowohl von Arbeitgebern als auch Arbeitssuchenden verwendet.