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Das vertragliche Recht einer Vertragspartei, einen Vertrag vorzeitig unter bestimmten Bedingungen zu kündigen, das normalerweise nicht vorgesehen ist.
Der Mobilfunkanbieter räumt seinen Kunden ein Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen ein.
Der Kunde darf den Vertrag vorzeitig kündigen, wenn der Anbieter die Preise erhöht.
Im Arbeitsvertrag wurde ein Sonderkündigungsrecht bei Betriebsübergang vereinbart.
Der Arbeitnehmer kann den Vertrag kündigen, wenn der Betrieb verkauft wird.
Wird häufig in Mietverträgen, Versicherungsverträgen oder Arbeitsverträgen verwendet. Kann vertraglich individuell ausgestaltet werden.
Prüfe immer, ob ein Sonderkündigungsrecht im Vertrag steht, bevor du unterschreibst. Es kann dich vor unerwarteten Kosten schützen.
Ein Sonderkündigungsrecht sollte im Vertrag präzise definiert sein: Welche Ereignisse berechtigen zur Kündigung? Wie ist die Frist? Gibt es Kosten?
Zusammensetzung aus 'Sonder-' (besonders, außergewöhnlich) + 'Kündigungsrecht' (Recht zur Beendigung eines Vertragsverhältnisses) + 'einräumen' (gewähren, einräumen). Der Begriff entstand im deutschen Vertragsrecht des 20. Jahrhunderts als spezifische Regelung für außergewöhnliche Kündigungssituationen.
Das Sonderkündigungsrecht muss vertraglich explizit vereinbart werden. Es gilt nicht automatisch. In der Praxis wird es oft bei wesentlichen Vertragsänderungen (z.B. Preiserhöhungen) oder besonderen Ereignissen (z.B. Betriebsübergang) eingeräumt. Die genauen Bedingungen sind vertragsabhängig.