in bocca al lupo e crepi
/in ˈbɔk.ka al ˈlu.po e ˈkrɛ.pi/Traditioneller italienischer Glückwunsch vor einer Herausforderung, der wörtlich 'in den Mund des Wolfes' bedeutet, aber metaphorisch 'Hals- und Beinbruch!' oder 'Viel Glück!' ausdrückt. Die Antwort 'e crepi' ('und möge er sterben') unterstreicht den symbolischen Charakter des Wolfes als Hindernis.
Prima dell'esame, la professoressa mi ha detto: 'In bocca al lupo!'
Vor der Prüfung sagte die Professorin zu mir: 'Viel Glück!'
Dopo il provino, gli amici gli hanno augurato: 'In bocca al lupo!'
Nach dem Vorsprechen wünschten ihm die Freunde: 'Hals- und Beinbruch!'
Der Ausdruck stammt aus der Theatertradition, wo Schauspieler vor einer Aufführung 'in bocca al lupo' wünschten und die Antwort 'crepi' ('er möge sterben') den Wolf als Symbol für das Scheitern symbolisierte. Heute wird die Antwort oft weggelassen oder mit 'grazie' ('danke') ersetzt.
Kollokationen
Synonyme
Verwandte Ausdrücke
💡Profi-Tipp
Kultureller Kontext
Der Ausdruck ist tief in der italienischen Kultur verwurzelt und wird oft in Theater, Musik und Sport verwendet. Wenn du ihn in Italien hörst, antworte am besten mit 'crepi' oder 'grazie', um die Tradition zu würdigen.
⚡Goldene Regel
Antwort auf 'in bocca al lupo'
Die traditionelle Antwort 'crepi il lupo' wird heute oft weggelassen oder durch 'grazie' ersetzt. In formellen Situationen ist 'buona fortuna' die sicherere Wahl.
📖Wortursprung
Der Ausdruck 'in bocca al lupo' entstand im 18. Jahrhundert in der italienischen Theaterwelt. Schauspieler fürchteten, dass ein Wolf (als Symbol für das Scheitern) ihre Stimmen 'fressen' könnte. Die Antwort 'crepi' ('er möge sterben') war eine symbolische Abwehr des Unglücks. Später verbreitete sich der Brauch in der allgemeinen Umgangssprache.
📝Verwendungshinweise
Der Ausdruck wird in informellen Kontexten verwendet, oft vor Prüfungen, Vorstellungsgesprächen, Auftritten oder anderen stressigen Situationen. Die Antwort 'crepi' ist heute seltener geworden, da sie als zu drastisch empfunden wird. Stattdessen antwortet man oft mit 'grazie' ('danke') oder 'crepi' ('hoffentlich'). In formellen Situationen wird stattdessen 'buona fortuna' ('viel Glück') bevorzugt.