verschwinden

/fɛɐ̯ˈʃvɪndn̩/
spurlos verschwinden

Der Dieb verschwand spurlos in der Menge.

Der Dieb verschwand ohne Spuren in der Menge.


formell

sich an einem Ort nicht mehr befinden, unauffindbar sein

Die Akte ist plötzlich verschwunden.

Die Akte ist plötzlich nicht mehr auffindbar.

Oft mit 'spurlos' oder 'plötzlich' verwendet.

informell

sich aus einem sozialen Umfeld zurückziehen

Nach dem Streit ist er einfach verschwunden.

Nach dem Streit hat er sich aus dem sozialen Umfeld zurückgezogen.

Kann auch metaphorisch für das Ende einer Beziehung oder Freundschaft verwendet werden.

Kollokationen

spurlos verschwindenohne Spuren unauffindbar seinplötzlich verschwindenunerwartet unauffindbar sein

Verwandte Ausdrücke

Profi-Tipp

Verwendung mit Adverbien

Verwende 'verschwinden' oft mit Adverbien wie 'spurlos' oder 'plötzlich', um den Kontext zu präzisieren.

Goldene Regel

Metaphorische Verwendung

'Verschwinden' kann auch metaphorisch für das Ende einer Beziehung oder das Verschwinden aus einem sozialen Umfeld verwendet werden.

Wortursprung

Zusammensetzung aus 'ver-' (Vorsilbe mit verneinender Bedeutung) und 'schwinden' (verblassen, sich verringern).

Verwendungshinweise

Das Verb wird oft in Verbindung mit Adverbien wie 'spurlos' oder 'plötzlich' verwendet. Es kann sowohl wörtlich als auch metaphorisch gebraucht werden.

Wortzerlegung

ver-
Vorsilbe mit verneinender Bedeutung
prefix
+
schwind
verblassen, sich verringern
root
+
-en
Verbendung
suffix
Deutsches Wörterbuch