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Der moralische Verfall in der Gesellschaft zeigt sich in der zunehmenden Gleichgültigkeit gegenüber Mitmenschen.
Der Verfall der Moral wird sichtbar durch die wachsende Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen.
Prozess des schrittweisen Verlusts von moralischen Grundsätzen und Werten in einer Gesellschaft, Gruppe oder einem Individuum.
Die Literatur des 19. Jahrhunderts thematisiert oft den moralischen Verfall als Folge von Industrialisierung und Urbanisierung.
Schriftsteller des 19. Jahrhunderts beschrieben häufig, wie Moral durch Industrialisierung und Stadtleben schwindet.
Sein Roman kritisiert den moralischen Verfall der Elite durch Korruption und Machtmissbrauch.
Der Roman zeigt, wie die Führungsschicht durch Bestechung und Machtmissbrauch ihre moralischen Werte verliert.
Wird häufig in gesellschaftskritischen, literarischen oder soziologischen Kontexten verwendet. Kann sich auf individuelle oder kollektive Moral beziehen.
Achte auf den Kontext, in dem 'moralischer Verfall' verwendet wird. Oft geht es um gesellschaftliche Kritik oder historische Analysen. Im persönlichen Gespräch wird der Ausdruck eher selten genutzt.
'Moralischer Verfall' ist ein formeller Begriff. In informellen Gesprächen werden stattdessen oft Ausdrücke wie 'die Moral sinkt' oder 'es geht bergab mit den Werten' verwendet.
Das Wort setzt sich aus 'moralisch' (von lateinisch *moralis* = die Sitten betreffend) und 'Verfall' (von althochdeutsch *firfallan* = fallen, vergehen) zusammen. Die Verbindung ist seit dem 18. Jahrhundert in der deutschen Sprache nachweisbar und wurde besonders durch die Aufklärung und Romantik geprägt.
Der Begriff wird meist negativ konnotiert verwendet und impliziert einen Verlust von ethischen Standards. Er findet sich häufig in philosophischen, literarischen oder politischen Diskursen. Im Alltag wird der Ausdruck seltener gebraucht.