Sympathie

/zʏmpaˈtiː/
Zuneigung oder Wohlwollen

Ich habe große Sympathie für meine neue Kollegin.

Ich mag meine neue Kollegin sehr.


neutral

Eine positive gefühlsmäßige Haltung gegenüber einer Person oder Sache, die Zuneigung oder Wohlwollen ausdrückt.

Seine Sympathie für die Umwelt zeigt sich in seinem Engagement.

Er engagiert sich, weil er die Umwelt mag.

Die Zuschauer empfanden sofort Sympathie für die Hauptfigur im Film.

Die Zuschauer mochten die Hauptfigur sofort.

Sympathie ist oft spontan und beruht auf ersten Eindrücken oder gemeinsamen Eigenschaften.

Kollokationen

Sympathie empfindenZuneigung oder Wohlwollen fühlenSympathie weckenZuneigung oder Interesse hervorrufenkeine Sympathie haben fürjemanden oder etwas nicht mögen

Profi-Tipp

Sympathie vs. Empathie

Sympathie ist eine spontane Zuneigung, während Empathie das aktive Mitfühlen mit den Gefühlen anderer bedeutet. Beispiel: *Ich habe Sympathie für sie* (ich mag sie) vs. *Ich empfinde Empathie für sie* (ich verstehe ihre Gefühle).

Goldene Regel

Sympathie ausdrücken

Sympathie kann durch Worte, Gesten oder Handlungen gezeigt werden. Im Deutschen wird sie oft mit *für* oder *zu* kombiniert: *Sympathie für jemanden/etwas empfinden*.

Wortursprung

Aus dem Griechischen *sympatheia* (συμπάθεια) ‚Mitgefühl‘, zusammengesetzt aus *syn-* (zusammen) und *pathos* (Leidenschaft, Gefühl). Im 17. Jahrhundert ins Deutsche übernommen.

Verwendungshinweise

Sympathie kann sich auf Personen, Ideen oder Objekte beziehen und ist oft mit einem Gefühl der Verbundenheit verbunden. Im Gegensatz zu *Empathie* (die das Mitfühlen betont) geht es hier um eine grundsätzliche positive Haltung.

Wortzerlegung

Sym-
Zusammen- (griech. Präfix)
prefix
+
-pathie
Leidenschaft, Gefühl (griech. *pathos*)
root
Deutsches Wörterbuch