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Ein Zaun verhindert, dass der Hund aus dem Garten läuft.
Ein Zaun macht es unmöglich, dass der Hund den Garten verlässt.
etwas aktiv tun, um eine Handlung oder ein Ereignis zu unterbinden
Die Regierung versucht, die Inflation zu verhindern.
Die Regierung unternimmt Schritte, um die Inflation zu stoppen.
Er hat alles getan, um einen Streit zu verhindern.
Er hat Maßnahmen ergriffen, um einen Konflikt zu vermeiden.
Wird oft mit 'dass'-Sätzen oder Infinitivkonstruktionen verwendet. Kann auch im übertragenen Sinne (z.B. 'eine Katastrophe verhindern') genutzt werden.
Nach 'verhindern' folgt oft ein 'dass'-Satz oder ein Infinitiv mit 'zu'. Beispiele: 'Sie verhindert, dass die Kinder zu spät kommen.' / 'Er versuchte, den Unfall zu verhindern.'
'verhindern' betont die aktive Handlung, um etwas zu unterbinden (oft extern verursacht). 'vermeiden' bezieht sich auf das eigene Verhalten, um etwas Negatives zu umgehen. Beispiel: 'Er hat den Unfall verhindert.' vs. 'Er hat den Unfall vermieden.'
Mittelhochdeutsch 'verhindern' (verhengen = 'hindern, behindern'), althochdeutsch 'firhindirōn' (aus 'fir-' = 'weg-' und 'hindar' = 'hinter, jenseits'). Ursprünglich im Sinne von 'etwas in die Quere kommen'.
Das Verb wird häufig in formellen und neutralen Kontexten verwendet. Es kann sowohl aktiv (jemand verhindert etwas) als auch passiv (etwas wird verhindert) gebraucht werden. Besonders in politischen, technischen oder sozialen Zusammenhängen verbreitet.