double-edged sword
/ˌdʌb.əl ˈɛdʒd sɔːrd/Etwas, das sowohl Vor- als auch Nachteile hat; eine Situation, die positive und negative Aspekte gleichzeitig birgt.
The new law is a double-edged sword for small businesses: it reduces taxes but increases bureaucracy.
Das neue Gesetz ist für kleine Unternehmen ein zweischneidiges Schwert: Es senkt die Steuern, erhöht aber den Bürokratieaufwand.
Living abroad can be a double-edged sword—you gain independence but lose family support.
Im Ausland zu leben kann ein zweischneidiges Schwert sein – man gewinnt Unabhängigkeit, verliert aber familiäre Unterstützung.
Wird oft verwendet, um ambivalente Situationen oder Handlungen zu beschreiben, die nicht eindeutig positiv oder negativ sind.
Kollokationen
Verwandte Ausdrücke
💡Profi-Tipp
Typische Fehler vermeiden
Vermeide es, 'double-edged sword' wörtlich zu übersetzen (z. B. als 'doppelschneidiges Schwert'), da dies im Deutschen unnatürlich klingt. Die korrekte Übersetzung ist 'zweischneidiges Schwert'.
⚡Goldene Regel
Kontext beachten
Verwende den Ausdruck nur, wenn etwas tatsächlich sowohl Vor- als auch Nachteile hat. Nicht verwenden, wenn nur Nachteile oder nur Vorteile gemeint sind.
Formelle vs. informelle Verwendung
Der Ausdruck ist in beiden Kontexten akzeptabel, wirkt aber in formellen Texten (z. B. wissenschaftlichen Arbeiten) professioneller.
📖Wortursprung
Der Ausdruck stammt aus dem Englischen und bezieht sich auf ein Schwert mit zwei scharfen Kanten, das sowohl den Angreifer als auch den Verteidiger verletzen kann. Die metaphorische Verwendung für ambivalente Situationen tauchte im 17. Jahrhundert auf und wurde durch literarische Werke wie Shakespeares 'Hamlet' (1603) populär. Im Deutschen wurde die Redewendung als Lehnübersetzung ('zweischneidiges Schwert') übernommen.
📝Verwendungshinweise
Der Ausdruck wird in formellen und informellen Kontexten verwendet, um komplexe Situationen zu beschreiben, in denen Vor- und Nachteile untrennbar miteinander verbunden sind. Er ist nicht wertend, sondern beschreibt eine objektive Ambivalenz. Oft wird er in Diskussionen über Technologie, Politik oder persönliche Entscheidungen verwendet.