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Präposition, die eine räumliche Nähe oder Berührung ausdrückt (wo?).
Der Schlüssel hängt an der Wand.
Der Schlüssel ist an der Wand befestigt.
Sie sitzt an ihrem Schreibtisch.
Sie befindet sich direkt am Schreibtisch.
Wird oft mit Dativ verwendet. Kann auch zeitliche Nähe ausdrücken (z. B. 'am Morgen').
Präposition, die eine zeitliche Nähe oder einen Zeitpunkt ausdrückt (wann?).
Ich bin an Weihnachten zu Hause.
Ich bleibe zu Weihnachten zu Hause.
Das Geschäft ist an Feiertagen geschlossen.
Das Geschäft hat an Feiertagen keine Öffnungszeiten.
Häufig in Kombination mit 'dem' (am = an + dem).
Präposition, die eine Tätigkeit oder ein Ziel ausdrückt (woran? wofür?).
Er arbeitet an einem neuen Projekt.
Er beschäftigt sich mit einem neuen Projekt.
Sie leidet an einer Krankheit.
Sie hat eine Krankheit.
Wird mit Dativ verwendet. Drückt oft eine Beschäftigung oder ein Leiden aus.
Bei 'an' wird fast immer der Dativ verwendet. Nur in wenigen Fällen (z. B. 'an die Wand hängen') steht der Akkusativ. Merke dir: 'an' + Dativ = statische Position, 'an' + Akkusativ = Bewegung zu einem Ziel.
Verwende 'an' für Berührungen oder Nähe zu einer Fläche oder einem Ort (z. B. 'an der Wand', 'am Fenster').
Verwende 'an' für Tage, Feiertage oder Tageszeiten (z. B. 'am Montag', 'an Ostern').
Verwende 'an' für Tätigkeiten oder Zustände (z. B. 'an etwas arbeiten', 'an einer Krankheit leiden').
'an' stammt vom althochdeutschen 'ana' ab, das eine räumliche oder zeitliche Nähe ausdrückte. Verwandte Wörter finden sich in anderen germanischen Sprachen wie Englisch 'on' oder Niederländisch 'aan'.
'an' ist eine der häufigsten Präpositionen im Deutschen und wird in vielen festen Wendungen verwendet. Es kann sowohl räumlich als auch zeitlich oder übertragend (z. B. 'an etwas arbeiten') verwendet werden. Achte auf die Kombination mit dem richtigen Kasus (meist Dativ).