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etwas (z. B. Giftstoffe, Schulden, alte Gewohnheiten) allmählich verringern oder beseitigen
Nach der Chemotherapie muss der Körper die Rückstände der Medikamente abbauen.
Der Körper muss die letzten Reste der Medikamente nach der Behandlung ausscheiden.
Die Bank versucht, die Rückstände der alten Kredite abzubauen.
Die Bank strebt an, die noch offenen Schulden zu tilgen.
Kann sowohl im wörtlichen Sinne (z. B. Stoffwechsel) als auch im übertragenen Sinne (z. B. wirtschaftliche oder soziale Probleme) verwendet werden.
In der Medizin bezieht sich 'Rückstände abbauen' oft auf den Stoffwechselprozess, bei dem der Körper Substanzen wie Medikamente oder Toxine abbaut. Beispiel: 'Die Leber baut die Wirkstoffe des Antibiotikums ab.'
Nach 'abbauen' steht fast immer der Akkusativ (z. B. 'Rückstände abbauen', 'Schulden abbauen'). In seltenen Fällen kann auch 'an' mit Dativ verwendet werden (z. B. 'an den Rückständen arbeiten').
Das Wort 'Rückstand' stammt vom Verb 'zurückstehen' (mittelhochdeutsch 'zurückstān') und bezeichnete ursprünglich etwas, das übrig bleibt. 'Abbauen' (mittelhochdeutsch 'abebūwen') bedeutet hier 'abbauen' im Sinne von 'abnehmen' oder 'vermindern'. Die Kombination betont den Prozess der allmählichen Verringerung.
Die Phrase wird häufig in medizinischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kontexten verwendet. Im übertragenen Sinne kann sie auch für soziale oder psychologische Prozesse stehen (z. B. 'Vorurteile abbauen').