Frieden
Zustand ohne Krieg oder StreitNach langen Verhandlungen erreichten sie endlich einen Frieden.
Nach einem Konflikt wurde ein Zustand ohne Krieg oder Streit erreicht.
Zustand ohne gewaltsame Konflikte oder Krieg zwischen Staaten oder Gruppen
Der Friedenvertrag wurde nach fünf Jahren Krieg unterzeichnet.
Ein Vertrag beendete den Krieg und schuf einen Zustand ohne gewaltsame Konflikte.
Wird oft in politischen oder historischen Kontexten verwendet.
Zustand innerer Ruhe oder Harmonie ohne Streit oder Unruhe
Sie genießt den Frieden in ihrem Garten.
Sie empfindet innere Ruhe und Harmonie in ihrem Garten.
Kann sich auf persönliche oder zwischenmenschliche Beziehungen beziehen.
Abwesenheit von Lärm oder Unruhe
Die Stille des Waldes schenkte ihr Frieden.
Die Abwesenheit von Lärm oder Unruhe im Wald schenkte ihr Ruhe.
Wird oft metaphorisch verwendet.
Kollokationen
Verwandte Ausdrücke
Profi-Tipp
Kontext beachten
Frieden kann je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen haben: politisch (kein Krieg), persönlich (innere Ruhe) oder umgangssprachlich (Abwesenheit von Lärm). Achte auf den Satzzusammenhang, um die richtige Bedeutung zu erkennen.
Goldene Regel
Großschreibung
Frieden wird als Substantiv immer großgeschrieben, da es ein Nomen ist.
Wortursprung
Althochdeutsch 'fridu' (Schutz, Sicherheit, später auch Zustand ohne Streit), verwandt mit altnordisch 'friðr' (Frieden, Schutz). Ursprünglich mit der Bedeutung 'Schutz' oder 'Sicherheit' im rechtlichen Sinne, später auf den Zustand des Friedens übertragen.
Verwendungshinweise
Frieden ist ein zentraler Begriff in Politik, Philosophie und Alltagssprache. Im politischen Kontext wird er oft mit 'Friedensvertrag' oder 'Friedensmission' assoziiert. Im persönlichen Bereich kann er sowohl äußere Ruhe als auch innere Gelassenheit bedeuten. Der Begriff wird häufig in Kombination mit Verben wie 'schließen', 'bewahren' oder 'stören' verwendet.