Bindungsstörung

/ˈbɪndʊŋsˌʃtøːʁʊŋ/
Beziehungsschwierigkeit

Kinder mit Bindungsstörungen haben oft Schwierigkeiten, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen.

Kinder mit Bindungsstörungen haben oft Schwierigkeiten, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen, weil sie in ihrer Entwicklung keine sichere Bindung erfahren haben.


technisch

Eine psychologische Störung, bei der eine Person Schwierigkeiten hat, stabile und vertrauensvolle Beziehungen zu anderen aufzubauen.

Die Bindungsstörung des Kindes zeigt sich in seiner Angst vor Nähe und Ablehnung von Zuneigung.

Das Kind zeigt Angst vor Nähe und lehnt Zuneigung ab, was auf eine Bindungsstörung hindeutet.

Bindungsstörungen entstehen oft in der frühen Kindheit durch Vernachlässigung oder Misshandlung.

Kollokationen

sichere Bindungeine stabile und vertrauensvolle Beziehungunsichere Bindungeine instabile und ängstliche Beziehung

Verwandte Ausdrücke

BindungstraumaRedewendung
ein tiefgreifendes emotionales Trauma aufgrund von Bindungsstörungen
BindungsmusterRedewendung
typische Verhaltensweisen in Beziehungen

Profi-Tipp

Bindungsstörungen erkennen

Achten Sie auf Verhaltensmuster wie Angst vor Nähe, Misstrauen oder emotionale Distanz.

Goldene Regel

Therapie

Bindungsstörungen können durch Therapie, wie z. B. Bindungsbasierte Psychotherapie, behandelt werden.

Wortursprung

Zusammensetzung aus 'Bindung' (Beziehung) und 'Störung' (psychologische Beeinträchtigung).

Verwendungshinweise

Der Begriff wird vor allem in der Entwicklungspsychologie und Psychotherapie verwendet.

Wortzerlegung

Bindung
Beziehung oder emotionale Verbindung
root
+
Störung
psychologische Beeinträchtigung
root
Deutsches Wörterbuch