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ein starkes Gefühl der Furcht oder Besorgnis, oft ohne konkrete Bedrohung
Die Kinder hatten Angst vor dem Gewitter.
Die Kinder fühlten sich während des Gewitters sehr verunsichert.
Sie spürte eine tiefe Angst, als sie die Diagnose hörte.
Die Nachricht löste in ihr ein starkes Gefühl der existenziellen Furcht aus.
Angst wird im Deutschen oft mit existenziellen oder psychologischen Aspekten verbunden, während 'Furcht' stärker auf konkrete Bedrohungen abzielt.
'Angst' bezieht sich oft auf eine allgemeine, existenzielle Furcht ohne konkreten Auslöser, während 'Furcht' stärker auf eine spezifische Bedrohung abzielt. Beispiel: 'Angst vor dem Tod' vs. 'Furcht vor einer Schlange'.
'Angst' kann sowohl als Subjekt ('Die Angst überkam ihn') als auch als Objekt ('Er hatte Angst') verwendet werden. Im ersten Fall betont es das Gefühl selbst, im zweiten die Person, die es empfindet.
Das Wort 'Angst' stammt aus dem althochdeutschen 'angust' (10. Jh.), das wiederum auf das lateinische 'angustia' (Enge, Bedrängnis) zurückgeht. Im Mittelhochdeutschen entwickelte es sich zu 'angest' mit der Bedeutung 'Bedrängnis' oder 'Furcht'. Die heutige psychologische Bedeutung prägte sich im 19. Jahrhundert aus.
'Angst' ist ein zentraler Begriff in der deutschen Sprache und wird oft in philosophischen, psychologischen und literarischen Kontexten verwendet. Im Englischen wird 'Angst' häufig als Lehnwort für existenzielle Furcht verwendet, während das deutsche Wort einen breiteren Bedeutungsspielraum hat.