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leicht feucht, nicht trocken, aber auch nicht nass; oft durch natürliche Feuchtigkeit oder Luftfeuchtigkeit verursacht
Bánh mì này hơi ẩm.
Dieses Baguette ist etwas feucht.
Quần áo vẫn còn ẩm sau khi giặt.
Die Kleidung ist nach dem Waschen noch feucht.
in einem Zustand, in dem etwas mit Flüssigkeit durchtränkt oder gesättigt ist (z. B. Holz, Stoff)
Gỗ ẩm dễ bị mối mọt.
Feuchtes Holz wird leicht von Holzwürmern befallen.
emotional betroffen oder bewegt sein (z. B. von Trauer, Sehnsucht)
Anh ấy cảm thấy ấm ức trong lòng.
Er fühlte sich innerlich bewegt (oder: gekränkt).
Lerne die Nuancen: *ướt* = nass (z. B. *quần áo ướt* = nasse Kleidung), *ẩm* = feucht (z. B. *đất ẩm* = feuchte Erde). *Ẩm* impliziert oft eine unangenehme oder natürliche Feuchtigkeit, während *ướt* auf eine plötzliche oder vollständige Durchtränkung hindeutet.
Verwende *ẩm* für natürliche, leichte Feuchtigkeit (z. B. Luftfeuchtigkeit, Erde) und *ướt* für künstliche oder vollständige Nässe (z. B. Regen, Wasser). Beispiel: *Trời ẩm* (die Luft ist feucht) vs. *Trời mưa ướt* (es regnet und alles ist nass).
Aus dem Vietnamesischen *ẩm* (feucht, nass), verwandt mit dem chinesischen 濕 (shī, feucht) über das klassische Chữ Nôm. Das Wort hat sich phonetisch und semantisch aus dem sino-vietnamesischen Erbe entwickelt, behält aber eine eigenständige Verwendung im modernen Vietnamesisch.
1. *Ẩm* wird oft mit negativen Konnotationen verwendet (z. B. *ẩm thấp* = unangenehm feuchtkalt, *ẩm mốc* = modrig). Für positive Feuchtigkeit (z. B. bei Pflanzen) verwendet man eher *tươi mát* oder *ẩm ướt* (neutral). 2. In der Poesie oder Literatur kann *ẩm* metaphorisch für emotionale Zustände stehen (z. B. *ẩm ức* = innerliche Bedrückung). 3. Im Gegensatz zu *ướt* (nass) betont *ẩm* eher eine leichte bis mittlere Feuchtigkeit, nicht vollständige Durchtränkung.