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Eine soziale und wirtschaftliche Krise in Südkorea, bei der es aufgrund hoher Immobilienpreise und begrenzter Verfügbarkeit von Wohnungen im Mietkaufsystem (전세) zu einem extremen Mangel an bezahlbarem Wohnraum kommt.
전세난이 계속되면 서민들의 주거 불안정이 심각해질 것이다.
Wenn die Wohnungsnot im Mietkaufsystem weiter anhält, wird die Wohnsicherheit der einfachen Bürger ernsthaft gefährdet sein.
정부가 전세난 해결을 위해 대책을 마련하고 있다.
Die Regierung arbeitet an Maßnahmen, um die Wohnungsnot im Mietkaufsystem zu lösen.
Der Begriff setzt sich aus '전세' (Mietkaufsystem in Südkorea, bei dem der Mieter eine große Kaution zahlt und die Miete niedrig ist) und '난' (Schwierigkeit, Not) zusammen. Die Krise betrifft vor allem junge Erwachsene und Familien mit mittlerem Einkommen.
In Südkorea ist '전세' ein einzigartiges Mietmodell, bei dem Mieter eine hohe Kaution (oft 50-80% des Immobilienwerts) zahlen und dafür keine oder nur eine sehr geringe monatliche Miete zahlen. Die Kaution wird am Ende der Mietzeit zurückerstattet. Die aktuelle Krise entsteht, weil die Kautionen immer höher werden und gleichzeitig weniger Wohnungen verfügbar sind.
Der Begriff '전세난' bezieht sich immer auf das spezifische Problem des Mietkaufsystems in Südkorea. In anderen Ländern mit Wohnungsmangel spricht man von 'Wohnungsnot' oder 'Immobilienkrise', ohne Bezug auf das Mietkaufsystem.
Kombination aus '전세' (jeon-se, südkoreanisches Mietkaufsystem mit hoher Kaution) und '난' (nan, Not, Schwierigkeit). Der Begriff entstand in den 2010er Jahren als Reaktion auf die sich verschärfende Wohnungsmarktlage in Südkorea, insbesondere für junge Erwachsene.
Der Begriff wird vor allem in Medien und politischen Diskussionen verwendet. Er beschreibt eine strukturelle Krise, die durch hohe Immobilienpreise, begrenzte Verfügbarkeit von Wohnungen im Mietkaufsystem und soziale Ungleichheit verursacht wird. Ähnliche Phänomene gibt es in anderen Ländern mit hohen Wohnkosten, allerdings ist die spezifische Kombination aus Mietkaufsystem und Wohnungsmangel typisch für Südkorea.