Arbeitsmarktstillstand
Stillstand auf dem ArbeitsmarktDer Arbeitsmarktstillstand im Jahr 2020 war eine direkte Folge der Pandemie.
Ein Stillstand des Arbeitsmarktes, bei dem keine neuen Jobs entstehen und bestehende unsicher werden.
Ein Zustand, in dem der Arbeitsmarkt zum Erliegen kommt und weder Stellenangebote noch Nachfragen in nennenswertem Umfang stattfinden.
Durch die Wirtschaftskrise kam es zu einem monatelangen Arbeitsmarktstillstand.
Die Arbeitslosigkeit stieg stark an, und Unternehmen stellten keine neuen Mitarbeiter ein.
Die Regierung reagierte mit Förderprogrammen, um den Arbeitsmarktstillstand zu überwinden.
Maßnahmen wie Kurzarbeit oder Subventionen sollten die Wirtschaft wieder in Schwung bringen.
Der Begriff wird oft in wirtschaftspolitischen Diskussionen verwendet und beschreibt eine extreme Form der Arbeitsmarktstagnation.
Kollokationen
Verwandte Ausdrücke
Profi-Tipp
Präzise Verwendung
Verwende 'Arbeitsmarktstillstand' nur für Situationen, in denen der Arbeitsmarkt vollständig zum Erliegen kommt. Für leichtere Rückgänge eignen sich Begriffe wie 'Arbeitsmarktflaute' oder 'Arbeitsmarktabschwung'.
Goldene Regel
Wirtschaftliche Kontexte
Der Begriff ist typisch für wirtschaftswissenschaftliche Analysen und politische Debatten. Im Alltag wird stattdessen oft von 'Arbeitslosigkeit' oder 'Jobmangel' gesprochen.
Wortursprung
Zusammensetzung aus 'Arbeitsmarkt' (seit dem 19. Jahrhundert belegt, 'Markt für Arbeitskräfte') und 'Stillstand' (von 'stillstehen', althochdeutsch 'stillistantan'). Der Begriff entstand im 20. Jahrhundert im Kontext wirtschaftswissenschaftlicher Analysen.
Verwendungshinweise
Der Begriff wird vor allem in der Wirtschaftswissenschaft und Politik verwendet. Er beschreibt keine absolute Arbeitslosigkeit, sondern einen Zustand fehlender Dynamik, bei dem weder neue Jobs entstehen noch bestehende gesichert sind. Typisch für Rezessionen oder strukturelle Krisen.