hostile buyout
feindliche ÜbernahmeThe company rejected the hostile buyout offer from its competitor.
Das Unternehmen lehnte das feindliche Übernahmeangebot seines Konkurrenten ab.
Eine Übernahme eines Unternehmens gegen den Willen des Vorstands oder der Aktionäre, typischerweise durch direkte Angebote an die Aktionäre.
The board of directors advised shareholders to reject the hostile buyout attempt.
Der Vorstand riet den Aktionären, den feindlichen Übernahmeversuch abzulehnen.
A hostile buyout often involves a tender offer to shareholders at a premium price.
Eine feindliche Übernahme umfasst oft ein Übernahmeangebot an die Aktionäre zu einem Aufschlag.
Im Gegensatz zu einer freundlichen Übernahme, bei der der Vorstand zustimmt, wird hier ohne dessen Unterstützung agiert.
Kollokationen
Antonyme
Verwandte Ausdrücke
Profi-Tipp
Unterscheidung zu 'feindliche Übernahme'
'Hostile buyout' und 'feindliche Übernahme' sind synonym, aber 'buyout' betont den Kaufaspekt stärker, während 'Übernahme' den Kontrollwechsel hervorhebt. Im Deutschen wird meist 'feindliche Übernahme' verwendet.
Goldene Regel
Rechtliche Rahmenbedingungen
Eine feindliche Übernahme erfordert oft die Umgehung des Vorstands und direkte Ansprache der Aktionäre. In Deutschland sind dabei das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) und das Aktiengesetz (AktG) relevant.
Wortursprung
Kombination aus 'hostile' (lat. *hostilis*, feindselig) und 'buyout' (engl. *buy* + *out*, Kauf mit Auslösung aller Anteile). Der Begriff entstand im Kontext der Unternehmensübernahmen in den 1980er Jahren.
Verwendungshinweise
Der Begriff wird oft in der Finanzpresse und in rechtlichen Dokumenten verwendet. Im Deutschen ist 'feindliche Übernahme' der etablierte Begriff, während 'hostile buyout' als Anglizismus in Fachkreisen vorkommt.