passive Arbeitsmarktpolitik

/ˈpasɪvə ˈaʁbaɪtsˌmaʁktpoliˈtiːk/
phraseMittelstufe Arbeitsmarktmaßnahmen, die Arbeitslose unterstützen, ohne aktiv in den Arbeitsmarkt einzugreifen
technisch

Ein Teil der Arbeitsmarktpolitik, der darauf abzielt, Arbeitslose durch finanzielle Unterstützung und passive Maßnahmen zu stabilisieren, ohne direkt Arbeitsplätze zu schaffen.

Passive Arbeitsmarktpolitik umfasst Leistungen wie Arbeitslosengeld und Sozialhilfe.

Diese Maßnahmen sollen Arbeitslose absichern, ohne den Arbeitsmarkt direkt zu beeinflussen.

Im Gegensatz zur aktiven Arbeitsmarktpolitik fördert die passive Politik keine direkte Vermittlung in Jobs.

Sie konzentriert sich auf finanzielle Absicherung und Qualifizierung.

💡

Passive Maßnahmen sind oft weniger kostspielig als aktive Programme, haben aber langfristig geringere Effekte auf die Beschäftigungsquote.

Verwandte Ausdrücke

aktive ArbeitsmarktpolitikRedewendung
Maßnahmen, die gezielt Arbeitsplätze schaffen oder Arbeitslose in den Arbeitsmarkt integrieren

💡Profi-Tipp

Unterschied zu aktiver Politik

Passive Arbeitsmarktpolitik unterstützt Arbeitslose finanziell, während aktive Politik gezielt Jobs schafft oder Qualifizierung fördert.

Goldene Regel

Kernziel

Passive Maßnahmen zielen auf Stabilisierung, nicht auf direkte Arbeitsplatzvermittlung.

📝Verwendungshinweise

Der Begriff wird häufig in wirtschaftspolitischen und soziologischen Diskussionen verwendet, um staatliche Maßnahmen zur Arbeitslosenunterstützung zu beschreiben.

Wortzerlegung

passive
ohne direkten Eingriff in den Arbeitsmarkt
adjective
+
Arbeitsmarktpolitik
staatliche Maßnahmen zur Steuerung des Arbeitsmarktes
noun
Deutsches Wörterbuch