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etwas durch Einschalten oder Betätigen in Betrieb nehmen, aktivieren
Er macht den Fernseher an.
Er schaltet den Fernseher ein.
Die Heizung muss noch angemacht werden.
Die Heizung muss noch eingeschaltet werden.
Wird oft mit Geräten oder Licht verwendet. Kann in umgangssprachlichen Kontexten auch 'anzünden' (z.B. Feuer) bedeuten.
jemanden durch charmante oder flirtende Worte oder Handlungen beeindrucken oder für sich gewinnen
Er versucht schon seit Stunden, sie anzumachen.
Er versucht schon seit Stunden, sie zu beeindrucken oder zu verführen.
Sie hat ihn total angemacht.
Sie hat ihn stark beeindruckt oder für sich gewonnen.
Häufig in informellen oder romantischen Kontexten verwendet. Kann auch abwertend für aufdringliches Verhalten stehen.
etwas (z.B. Essen) durch Anbraten oder Anbräunen zubereiten
Er macht die Zwiebeln in der Pfanne an.
Er brät die Zwiebeln in der Pfanne an.
Wird hauptsächlich in der Küche verwendet.
Achte auf den Kontext, um die richtige Bedeutung von 'anmachen' zu verstehen. Bei Geräten oder Licht bedeutet es 'einschalten', bei Menschen oft 'flirten' oder 'beeindrucken'.
In der Umgangssprache kann 'anmachen' auch abwertend für aufdringliches oder unangemessenes Verhalten stehen.
In formellen oder schriftlichen Kontexten solltest du stattdessen präzisere Verben wie 'einschalten', 'anzünden' oder 'beeindrucken' verwenden.
Zusammensetzung aus der Präposition 'an' (lokal oder direktional) und dem Verb 'machen'. Die Bedeutung 'einschalten' entstand durch die Vorstellung, etwas durch Betätigen 'anzuschalten'. Die Bedeutung 'beeindrucken' entwickelte sich aus der Vorstellung, jemanden durch Handlungen oder Worte 'anzulocken' oder 'anzuziehen'.
Das Verb 'anmachen' ist sehr vielseitig und kann je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen haben. In formellen Kontexten sollte man stattdessen präzisere Verben wie 'einschalten' oder 'anzünden' verwenden. In der Umgangssprache ist 'anmachen' jedoch weit verbreitet.