Strukturelle Arbeitslosigkeit

/ˈʃtʁʊktʊʁələ ˈaʁbaɪ̯t͡slɔzɪçkaɪ̯t/
nounMittelstufe langfristige Arbeitslosigkeit aufgrund von Marktversagen
technisch

Arbeitslosigkeit, die durch langfristige Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt verursacht wird, oft aufgrund von technologischen, wirtschaftlichen oder sozialen Veränderungen.

Die Digitalisierung führt zu struktureller Arbeitslosigkeit in bestimmten Branchen.

Automatisierung ersetzt Arbeitsplätze, ohne dass neue Jobs in gleichem Umfang entstehen.

Strukturelle Arbeitslosigkeit erfordert oft staatliche Eingriffe wie Umschulungsprogramme.

Betroffene müssen neue Fähigkeiten erwerben, um in veränderten Märkten wieder Fuß zu fassen.

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Im Gegensatz zur konjunkturellen Arbeitslosigkeit ist sie nicht kurzfristig zyklisch, sondern langfristig strukturell bedingt.

Verwandte Ausdrücke

friktionelle ArbeitslosigkeitRedewendung
Arbeitslosigkeit aufgrund von Übergangsphasen zwischen Jobs
konjunkturelle ArbeitslosigkeitRedewendung
Arbeitslosigkeit aufgrund von Wirtschaftskrisen

💡Profi-Tipp

Unterschied zu konjunktureller Arbeitslosigkeit

Strukturelle Arbeitslosigkeit ist nicht durch kurzfristige Nachfrageschwankungen bedingt, sondern durch langfristige Marktveränderungen.

📖Wortursprung

Zusammensetzung aus 'struktur' (Struktur) und 'Arbeitslosigkeit' (Arbeitslosigkeit), geprägt in der Wirtschaftswissenschaft.

📝Verwendungshinweise

Der Begriff wird vor allem in der Volkswirtschaftslehre und Arbeitsmarktpolitik verwendet.

Wortzerlegung

strukturell
auf die grundlegende Struktur bezogen
adjective
+
Arbeitslosigkeit
Fehlen von bezahlter Beschäftigung
noun
Deutsches Wörterbuch