Hassliebe
ambivalente BeziehungIhre Hassliebe zu ihrem Ex-Freund macht ihr Leben kompliziert.
Ihre zwiespältige Beziehung zu ihrem Ex-Partner führt zu emotionalen Konflikten.
eine Beziehung oder Haltung, die von gleichzeitiger Zuneigung und Abneigung geprägt ist
Die Hassliebe zwischen den beiden Fußballvereinen ist legendär.
Die Rivalität zwischen den Vereinen ist so intensiv, dass sie von Bewunderung und Abneigung geprägt ist.
Er hat eine Hassliebe zu Schokolade – er isst sie ständig, aber sie macht ihn dick.
Er liebt Schokolade, aber gleichzeitig ärgert es ihn, dass er sie nicht widerstehen kann.
Der Begriff wird oft für zwischenmenschliche Beziehungen, aber auch für emotionale Einstellungen gegenüber Dingen oder Konzepten verwendet.
Kollokationen
Verwandte Ausdrücke
Profi-Tipp
Typische Verwendungskontexte
Der Begriff 'Hassliebe' wird häufig in folgenden Situationen verwendet: 1) zwischenmenschliche Beziehungen (z.B. toxische Partnerschaften), 2) emotionale Einstellungen gegenüber Dingen (z.B. 'eine Hassliebe zu Kaffee'), 3) kulturelle Phänomene (z.B. 'die Hassliebe der Deutschen zu ihrem Auto').
Goldene Regel
Nicht mit 'Liebe' oder 'Hass' verwechseln
'Hassliebe' beschreibt ein Gemisch aus beiden Gefühlen, nicht nur eines davon. Beispiel: 'Ich habe eine Hassliebe zu Mathe' bedeutet, dass man Mathe gleichzeitig mag und hasst, nicht nur, dass man es hasst.
Wortursprung
Das Wort setzt sich aus 'Hass' (von althochdeutsch 'haz', Bedeutung: Feindseligkeit) und 'Liebe' (von althochdeutsch 'liob', Bedeutung: Zuneigung) zusammen. Die Kombination entstand im 19. Jahrhundert und beschreibt seitdem eine psychologische oder emotionale Spannung zwischen gegensätzlichen Gefühlen.
Verwendungshinweise
Der Begriff wird sowohl in persönlichen als auch in kulturellen oder gesellschaftlichen Kontexten verwendet. Er impliziert oft eine tiefe emotionale Bindung trotz oder gerade wegen der Konflikte.