Arbeitsmarktpolitik passiv lassen

/ˈaʁbaɪ̯t͡sˌmaʁktpoliˈtiːk ˈpasiːf ˈlasn̩/
Arbeitsmarktpolitik ohne aktive Eingriffe gestalten

Die Regierung entscheidet, die Arbeitsmarktpolitik passiv lassen.

Die Regierung beschließt, den Arbeitsmarkt ohne direkte staatliche Maßnahmen zu regulieren.


formell

Die Entscheidung, den Arbeitsmarkt ohne aktive staatliche Eingriffe zu gestalten, indem man auf natürliche Marktmechanismen vertraut.

In Zeiten wirtschaftlicher Stabilität könnte die Regierung die Arbeitsmarktpolitik passiv lassen.

Wenn die Wirtschaft stabil ist, könnte die Regierung darauf verzichten, aktiv in den Arbeitsmarkt einzugreifen.

Dieser Ansatz setzt voraus, dass der Markt sich selbst reguliert, ohne dass der Staat durch Gesetze oder Subventionen eingreift.

Verwandte Ausdrücke

Arbeitsmarktpolitik aktiv gestaltenRedewendung
den Arbeitsmarkt durch gezielte Maßnahmen beeinflussen

Profi-Tipp

Kontext beachten

Diese Phrase wird meist in politischen oder wirtschaftlichen Diskussionen verwendet, nicht im Alltag.

Goldene Regel

Präzision

Verwenden Sie diese Phrase nur, wenn es um bewusste politische Entscheidungen geht, nicht um zufällige Nicht-Handlung.

Wortursprung

Die Phrase setzt sich aus den Begriffen 'Arbeitsmarktpolitik' (Politik zur Steuerung des Arbeitsmarktes) und 'passiv lassen' (keine aktiven Maßnahmen ergreifen) zusammen.

Verwendungshinweise

Diese Strategie wird oft in wirtschaftlich stabilen Zeiten oder in Ländern mit starkem Vertrauen in den freien Markt diskutiert.

Wortzerlegung

Arbeitsmarktpolitik
Politik zur Steuerung des Arbeitsmarktes
root
+
passiv
ohne aktive Maßnahmen
adjective
+
lassen
zulassen, nicht eingreifen
verb
Deutsches Wörterbuch