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Das Arbeitsamt kann das Arbeitslosengeld widerrufen, wenn der Empfänger falsche Angaben gemacht hat.
Die Behörde darf die Zahlungen einstellen, wenn der Antragsteller betrogen hat.
Die Rücknahme oder Aufhebung der Zahlung von Arbeitslosengeld durch die zuständige Behörde aufgrund rechtlicher oder sachlicher Gründe.
Der Bescheid über den Widerruf des Arbeitslosengelds wurde dem Antragsteller zugestellt.
Der Empfänger erhielt die offizielle Mitteilung über die Einstellung der Zahlungen.
Ein Widerruf des Arbeitslosengelds ist möglich, wenn der Empfänger eine neue Stelle annimmt, ohne dies zu melden.
Die Behörde kann die Leistungen streichen, wenn der Arbeitslose eine Beschäftigung verschweigt.
Der Widerruf erfolgt durch einen Verwaltungsakt und kann mit einem Widerspruch angefochten werden.
Ein Widerruf kann zu Rückforderungen führen. Prüfe immer die Begründung im Bescheid und handle innerhalb der Widerspruchsfrist (meist 1 Monat).
Ein Widerruf muss schriftlich erfolgen und eine Begründung enthalten. Mündliche Mitteilungen sind unwirksam.
Zusammensetzung aus 'Arbeitslosengeld' (seit dem 20. Jh. für staatliche Unterstützung bei Arbeitslosigkeit) und 'widerrufen' (von mhd. 'widerrufen' = zurückrufen, widerlegen). Der Begriff entstand im Kontext der Sozialgesetzgebung des frühen 20. Jahrhunderts.
Der Begriff wird ausschließlich in offiziellen Kontexten verwendet, insbesondere in Bescheiden der Agentur für Arbeit oder Sozialgerichten. Ein Widerruf setzt immer eine vorherige Bewilligung voraus und muss rechtlich begründet sein.